SocialBookmarks

Diesen Artikel bookmarken
bei ...

delicious Facebook Google Linkarena
Mister Wong oneview Socializer Twitter
Webnews Yahoo MyWeb YiGG


Links

NachDenkSeiten

  STARTSEITE » PRESSE » Pressemitteilung: Dr. Birgit Weihrauch erhält Bundesverdienstkreuz

Pressemitteilung: Dr. Birgit Weihrauch erhält Bundesverdienstkreuz

Verdienste um Hospiz- und Palliativversorgung

Herausragendes Engagement für die Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland – Dr. Birgit Weihrauch mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Auf Vorschlag der Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft, wurde Dr. Birgit Weihrauch, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands e.V. (DHPV) und Staatsrätin a.D., das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Sie wird für ihr außerordentliches Engagement in der Hospizbewegung und Palliativmedizin ausgezeichnet. „Frau Dr. Weihrauch engagiert sich seit Jahren in herausragender Weise ehrenamtlich für den Auf- und Ausbau der Hospiz- und Palliativarbeit. Wir kennen sie als eine unermüdliche Verfechterin für die Belange der schwerstkranken und sterbenden Menschen sowie ihrer Angehörigen und sind von ihrem Einsatz tief beeindruckt“, so die Landesministerin Barbara Steffens anlässlich der Übergabe im festlichen Rahmen im Ministerium am 14. Dezember 2011.

Dr. Birgit Weihrauch hatte sich bereits während ihrer beruflichen Tätigkeit für den Aufbau der Hospiz- und Palliativversorgung eingesetzt. Es ist nicht zuletzt ihr Verdienst, dass NRW eine Vorreiterrolle beim Aufbau der Hospizarbeit in Deutschland eingenommen hat. Sie war zuletzt Abteilungsleiterin Gesundheit im Ministerium Nordrhein-Westfalen und anschließend Staatsrätin in Bremen. Aufgrund dieses außerordentlichen beruflichen Engagements wurde Dr. Weihrauch 2006 zur ehren-amtlichen Vorstandsvorsitzenden des DHPV gewählt, seit 2010 ist sie außerdem Vorsitzende der Deutschen Hospiz- und PalliativStiftung. Inzwischen hat sich Dr. Birgit Weihrauch auch im europäischen Raum in der Hospiz- und Palliativarbeit einen international anerkannten Namen gemacht.

Einer ihrer Schwerpunkte war und ist die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“, die sie maßgeblich mitgestaltet hat. Der größte Erfolg war der erzielte Konsens am „Runden Tisch“, mit über 50 Institutionen und Verbänden; rund 750 Personen und Institutionen aus Politik, Gesellschaft und dem Gesundheitssystem haben die Charta zwischenzeitlich unterzeichnet. „Dass der Verband heute selbstverständlicher Partner in der Politik und im Gesundheitswesen ist, ist ganz wesentlich auch dem engagierten Verdienst von Frau Dr. Weihrauch und ihrer langjährigen Erfahrung zu verdanken“, so Horst Schmidbauer, MdB a.D. und stellvertretender Vorsitzender und erklärt weiterhin: „Dabei erinnert Frau Dr. Weihrauch bei allen schwierigen Herausforderungen, die zu bewältigen sind, stets daran, dass die Hospiz- und Palliativarbeit nie ihre Wurzeln als ehrenamtliche Bürgerbewegung vergessen darf. Im Namen des gesamten Vorstands gratulieren wir Frau Dr. Weihrauch sehr herzlich zu dieser Auszeichnung und hoffen, dass sie sich auch weiterhin für diese wichtige Arbeit in unserer Gesellschaft engagieren wird.“

Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband, Dachverband von über 1.000 Hospizvereinen und Palliativeinrichtungen mit inzwischen rund 80.000 Ehrenamtlichen und zahlreichen hauptamtlich Engagierten, wurde im Jahre 1992 gegründet. Er vertritt deren Interessen und die Belange der schwerstkranken und sterbenden Menschen gegenüber Politik und Gesundheitswesen. Zahlreiche Organisationen und Persönlichkeiten der Hospizbewegung und Palliativmedizin sind darüber hinaus Mitglied im DHPV.

Quelle: Pressemitteilung des DHPV
Kontakt: Dr. Julia von Hayek, Stabsstelle Presse und Öffentlichkeitsarbeit des DHPV


Gerade die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland wäre ohne Dr. Weihrauch als treibende Kraft hinter den Kulissen nicht zustande gekommen. Die Charta ist eine Art Grundgesetz der Hospiz- und Palliativarbeit und Dr. Weihrauch darf getrost als "Mutter" dieses Grundgesetzes bezeichnet werden. Die Barmer GEK Versichertenvereinigung gratuliert herzlich zur Ordensverleihung.

Hintergrundinformationen:

Dr. Birgit Weihrauch wurde am 19. Mai 1943 in Kiel geboren. Sie ist verheiratet und Mutter zweier Kinder. Von 1963 bis 1969 studierte sie Medizin an den Universitäten Kiel, Freiburg und München, wo sie 1970 promovierte.

Mehrjährige ärztliche Tätigkeit in verschiedenen Krankenhäusern in der Inneren Medizin und in der Kinderheilkunde in Kiel, Wiesbaden und Phoenix, Arizona (USA) sowie in einer Allgemeinpraxis in Mainz.

Von 1982 bis 1985 war sie Referentin im Bundesarbeitsministerium. Im Jahr 1985 wechselte sie in das Gesundheitsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, wo sie zuletzt die Leitung der Abteilung Gesundheit inne hatte. Im Jahr 2005 wurde sie Hauptgeschäftsführerin des Epidemiologischen Krebsregisters Nordrhein-Westfalen in Münster und wechselte 2006 bis zur Pensionierung 2007 als Staatsrätin bei der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales nach Bremen.

Seit Oktober 2006 ist Dr. Weihrauch ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende des Deutschen Hospiz- und PalliatVerbands sowie seit Oktober 2008 ehrenamtliche Vorsitzende der Deutschen Hospiz- und PalliativStiftung.




 

Sozialwahl

Sozialwahl. Richtig. Wichtig

Sozialwahl 2011

Sozialwahl - was ist denn das?

Frauengesundheit

Frauen-Themen

Informationen zum Thema Frauen, Frauengesundheit und Gesundheitsförderung ... [ mehr ]

 
 
Powered by Etomite CMS.