Männer Feiglinge?
Die Bundesregierung veröffentlicht Zahlen über Krebs-Früherkennung: Danach nimmt nur jeder fünfte Mann solche Angebote in Anspruch.
Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung hat die Zahlen von 2003 unter die Lupe genommen und: nur 19,7 Prozent (also jeder fünfte) aller Männer, die für eine Inanspruchnahme von Früherkennung in Frage kommen, hat sich untersuchen lassen. Woran liegt das? Aufschieberitis? Thema nicht so wichtig? Oder Unkenntnis? Sollte es an letzterem liegen, helfen vielleicht Informationen. Untersuchungen zur Früherkennung sind – wenn sie denn in Anspruch genommen werden – gelebte Prävention. Deshalb werden sie von den Krankenkassen angeboten und finanziert und: von der Praxisgebühr befreit. Die Befreiung gilt auch für ein sich eventuell anschließendes Beratungsgespräch. Zu den Untersuchungen ausschließlich für Männer zählen die Prostatauntersuchung, die ab dem Alter von 45 jährlich in Anspruch genommen werden kann, wie auch Genitaluntersuchungen und Haut. Sie können sich unter www.die-gesundheitsreform.de anschauen, was für Sie in Frage kommt, dort gibt es eine Übersicht, auch für Frauen und Kinder. Und – Sie können natürlich Ihre Krankenkasse fragen, dort erläutert man Ihnen ebenso, was Sie tun für Prävention tun können. |
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