Neuer Vorstand der BARMER-VVAusgabe, 2010/01Der Name unserer Vereinigung passt nicht mehr zu der neuen Kasse, aber das wird sich leicht ändern lassen. Wichtiger ist, dass wir aus der „alten“ GEK neue Mitglieder für unseren Verein gewinnen. Auf unserer letzten Mitgliederversammlung im Dezember 2009 war ein erster Anfang gemacht: Wir konnten ein Mitglied aus der GEK begrüßen. Axel Schmidt vom Bundesvorstand von ver.di hat in einem Referat eindrucksvoll ausgeführt, was der sozialen Krankenversicherung droht, wenn die Koalition tut, was sie im Koalitionsvertrag sagt. Dazu mehr in anderen Beiträgen dieser „Meldungen und Meinungen“. Wichtig für uns war, dass er einen Ausblick auf die nächsten Sozialwahlen im Juni 2011 gegeben hat. Im Verfahren sind diesmal keine großen Änderungen zu erwarten, denn der Zeitplan „steht“ und Gesetzesänderungen kaum noch möglich. Die Koalition hat angekündigt, in den Verwaltungsräten aller Krankenkassen Arbeitgebervertreter zu verankern. Das würde uns unmittelbar betreffen, denn bei BARMER GEK sind nur die Versicherten vertreten. Wir haben die Arbeitgeber bisher auch nicht vermisst und konnten auch nicht feststellen, dass Krankenkassen mit Arbeitgebervertretung besonders erfolgreich waren. Das Gegenteil ließe sich leichter belegen. Vielleicht könnte das Bundesversicherungsamt die Diskussion bereichern, indem es eine Liste der Kassen veröffentlicht, die in der Vergangenheit unter besonderer Beobachtung des Amtes standen, weil ihre finanzielle Lage problematisch war. Die Mitgliederversammlung hat einen neuen Vorstand gewählt: Vorsitzender ist wieder Achmed Date, ihm zur Seite stehen Ulrike Hauffe und Herbert Fritsch als Stellvertreter. Damit ist ein gewisser Generationswechsel vollzogen, denn mit Ute Engelmann ist das letzte Gründungsmitglied aus dem Vorstand ausgeschieden. |
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