pro familia zum ThemaDr. med. Ines Thonke, pro familia-Bundesverband
pro familia ist seit fast 60 Jahren auf dem Gebiet der Familienplanung tätig und damit eine
der ältesten Familienplanungsorganisationen Europas. Seit Gründung setzt sie sich für
Frauen und Männer und deren Rechte im Kontext sexueller und reproduktiver Gesundheit
mit einem breit gefächerten Angebot an Dienstleistungen ein. Als Gründungsmitglied der
International Planned Parenthood Federation (IPPF) engagiert sich pro familia auch international
in der fachlichen Debatte und Projektarbeit.
Das Thema Gebärmutterhalskrebs ist naturgemäß ein wichtiger und integraler Bestandteil des pro familia-Dienstleistungsangebots, so beispielsweise im Bereich der Sexualpädagogik, in der Beratung zu Verhütung und sexuell übertragbaren Krankheiten. Es findet sich in den pro familia-Medien und ist regelmäßiger Bestandteil von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen. Die Einführung der Früherkennungsuntersuchung von Gebärmutterhalskrebs in den 1970er Jahren hat wesentlich zur Verbesserung der Frauengesundheit und zum Rückgang der Mortalitätsrate von Gebärmutterhalskrebs beigetragen. Parallel dazu konnte in den letzten Jahrzehnten das medizinische Wissen über den Verlauf einer HPV-Infektion deutlich erweitert werden. Die Einführung der HPV-Impfung im Herbst 2006 wird als weiterer Schritt in diese Richtung, ja sogar als Meilenstein in der Medizin bewertet, weil sich durch sie die Anzahl der Frauen, die an Gebärmutterhalskrebs erkranken, weiter verringern soll. An das Impfprogramm sind hohe Anforderungen zu stellen, da die Impfung allen Mädchen einer bestimmten Altersgruppe empfohlen wird. Hierzu gehören Nutzennachweis, Qualitätssicherung und begleitende Evaluation. Diese hohen Qualitätsstandards gelten allerdings auch für die die Impfung betreffenden Informationen, die im Zentrum unserer heutigen Veranstaltung stehen. [...] Bitte lesen Sie in der ausführlichen PDF-Broschüre weiter. |
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