Wie sehen gute Gesundheitsinformationen für Erwachsene und Jugendliche aus?Hilda BastianInstitut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, Ressort Gesundheitsinformationen, KölnMein Vortrag beschäftigt sich nicht speziell mit der HPV-Impfung, sondern ich möchte breiter ausgreifen und das Thema der Gesundheitsinformation generell behandeln und mich dabei auch nicht auf die Gruppe der Jugendlichen beschränken.Das 2003 gegründete Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), für das ich arbeite, hat die Aufgabe, unabhängige Gesundheitsinformationen zu erstellen und diese öffentlich zugänglich zu machen. Das Institut verfolgt – gemäß SGB (V) Auftrag § 139a – das Ziel, evidenzbasierte Entscheidungen in Gesundheitsfragen zu unterstützen. Die Bereitstellung der Information erfolgt vorrangig über unsere Website (online unter: www.gesundheitsinformation.de). Auch für die HPV-Impfung haben wir entsprechende Informationen zusammengestellt. Wenn es beispielsweise zu einer Kosten-Nutzen-Bewertung kommen sollte, kann das Institut im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschuss oder des Bundesministeriums für Gesundheit die Informationsgrundlage erstellen. Unsere Einrichtung ist – und so etwas gibt es in anderen Ländern nicht – fachlich und wissenschaftlich so unabhängig wie möglich, wir werden aus öffentlichen Geldern finanziert und sind von keiner anderen Seite finanziell abhängig. Evidenzbasierte Information bereitzustellen ist eine sehr schwierige Aufgabe, da häufig beide Seiten gute Argumente liefern, viele Zahlen zur Verfügung stellen und die Abwägung der differierenden Argumentation ein hohes Maß an Verständnis und auch Fachwissen verlangt. [...] Bitte lesen Sie in der ausführlichen PDF-Broschüre weiter. |
|


